Geschenke zur Hochzeit

Hochzeitsgeschenke stehen ganz im Zeichen der Liebe und Zweisamkeit. Wer zu einer Hochzeitsfeier geladen ist, möchte dem Paar, das voller Vertrauen in eine glückliche und gemeinsame Zukunft startet, ein  Geschenk mit starker Symbolkraft überreichen. Auch wenn nach dem großen Fest wieder der Alltag in das Leben der neu Vermählten Einzug hält, soll das Geschenk nicht in Vergessenheit geraten.

 

Oftmals wünschen sich die Brautleute ausschließlich Geldgeschenke um sich einen persönlichen Traum, wie Hochzeitsreise, Wohnungsinventar, etc., realisieren zu können. Auch hier kann man dennoch mit den richtigen Drumherum das Geldgeschenk gekonnt in Szene setzen. Somit lässt sich für jedes Traumpaar auch das perfekte Hochzeitsgeschenke finden.

Tradition und Brauchtum

Der Begriff Hochzeit "Hohe Feier" wurde früher für alle christlichen hohen Feste benutzt: Ostern, Pfingsten, Allerheiligen und Weihnachten. Später reduzierte sich die Bedeutung dieses Wortes auf die Hochzeit.

 

Reis werfen

Das Reiswerfen über das Brautpaar ist eine der ältesten Traditionen. Dadurch sollten böse Geister, die das junge Glück stören, besänftigt werden. Daneben wird ein reicher Kindersegen, Glück und Reichtum gesichert.

 

Etwas Altes, Neues...

Am Tage der Hochzeit sollte eine Braut vier Dinge bei sich haben: etwas Altes (altes Familienschmuckstück, Stofftaschentuch der Oma, etc.) das für den Lebensabschnitt als ledige Frau steht. Ein ganz besonderers schöner Brauch ist, ein Stückchen des Brautkleides der Mutter innen in der Nähe des Herzes an das Brautkleid zu nähen.

Etwas Neues: Das für das neue Leben der Braucht steht. Etwas Neues zu tragen, ist sehr einfach (Brautkleid, Ring, etc.). Etwas Geliehenes (geliehene Halskette, geliehener Ehrering der Oma im Brautstrauß), dies soll als Zeichen der Freundschaft dienen. Und etwas Blaues (Strumpfband) als Sinnbild für die Treue.

 

Die Suppe gemeinsam auslöffeln und weitere kulinarische Bräuche

Eine alte Tradition aus Italien, bei uns aber eher unbekannt, ist der Brauch, am Hochzeitstag im Haus der Braut gemeinsam einen Teller Suppe, die so genannte Hochzeitssuppe, auszulöffeln. Danach gibt es etwas Süßes zu speisen.  Was soviel heißt wie "Wir löffeln die Suppe gemeinsam aus. Danach folgen wieder süße Stunden.“

Ein weiterer kulinaischer Brauch stellt das Brot brechen dar. Dabei wird gemeinsam ein Gläschen getrunken und ein Stück Brot gemeinsam gegessen. Die Gläser werden im Anschluss hinter sich geworfen ohne sich dabei umzuschauen. Grund dafür ist, dass man in die gemeinsame Zukunft schauen und alles Vergangene hinter sich lassen soll.

Ein obligatorischer Hochzeitsbrauch ist das Hochzeitstorte anschneiden, die als erste gemeinsame Handlung im Eheleben zählt. Der Sage nach wird derjenige, der beim Anschneiden der Torte die Hand oben liegen hat, auch in der Ehe das Zepter schwingen.

 

Die Morgengabe

Am Morgen des Hochzeitstages sollen sich die Brautleute ein kleines aber ganz persönliches Geschenk überreichen. Dies soll als Glücksbringer für den jeweils anderen dienen. Dieses wird unter dem Polster des Partners versteckt – denn nur dann stehen Jahre voller Glück ins Haus.

 

Geldstücke der Eheleute

Neben der Morgengabe gibt es auch noch den Brauch, ein kleines Geldstück  in dem linken Brautschuh zu stecken. Dies steht für Wohlstand und ein Leben ohne große Sorgen. Doch damit sich dies erfüllt, muss die Braut beim einkleiden zuerst den linken Schuh anziehen. Weiters sollte der Bräutigam ein etwas größeres Geldstück in seine rechte Hosentasche stecken. Aber aufpassen: mehr als diese beiden Geldstücke sollte das Brautpaar nicht bei sich tragen.

WINTER...

 

AM KÄLTESTEN IST ES DA, WO ES AM DRAUSSENSTEN IST.